Wir Menschen sind Teil der Natur

und haben das vergessen;
doch unser Herz erinnert sich.

Wir sind diejenige Art, die im Moment das Geschehen auf der Erde dominiert. Dabei verändern wir die Lebensgrundlagen radikal. Bisher hat der Mensch vor allem Wälder abgeholzt, selektiv einige wenige Arten gefördert (z.B. Weizen und Hühner) und einen grossen Teil der fossilen Energieträger verbrannt.

Darauf aufbauend verkleinern wir im Moment das Artenspektrum des Planeten rasant weiter, verschlechtern die Tragfähigkeit der Böden und verändern das Klima massiv. Dabei steigt die Abhängigkeit vom Erdöl und die Resilienz des natürlichen globalen Gleichgewichts sinkt.

Mein Konsum, meine Mobilität, meine Bequemlichkeit tragen täglich zu diesen Problemen bei. Es ist nicht möglich an unserer Gesellschaft teilzuhaben, ohne Mitverursacher zu sein.

Dies führt aber früher oder später zu Problemen, die wir auf dem technisch-kapitalistischen Weg, den unsere Gesellschaft eingeschlagen hat, nicht mehr lösen können.

Das scheint mir gewiss. Ich lebe mit der Sicherheit, dass wir die sich anbahnende Krise noch erleben werden. Umso mehr leiste ich einen möglichst grossen Beitrag, diese Probleme schon jetzt anzugehen. Und enorm viele Menschen tun das ebenfalls. Lösungen existieren auf allen Ebenen (z..B. Transition und Biel, Permakultur und Schweiz, Extinction Rebellion, Ernährung 1, 2, 3, Ernährungsräte, Abfallfrei in Biel, Komposttoiletten). Es wird auch viel darüber berichtet, ich empfehle unter anderem den Zeitpunkt, Imagine, Vision2035, FilmsForAction, kenfm.

Egal mit welchem Schwerpunkt, gemeinsam ist all diesen Bemühungen, dass sich der Mensch wieder in die natürlichen Zyklen von Werden und Vergehen eingliedern darf. Wir sind Teil der Natur. Auch wenn wir uns nur allzu oft ein- (oder aus-) schliessen. Wir vergessen, dass jeder Baum und jede Stubenfliege das gleiche Recht hat zu lernen, zu wachsen und zu leben wie Sie und ich. Wenn wir draussen aktiv sind, schulen wir diese Wahrnehmung, festigen wir dieses Bewusstsein und erfahren wir hautnah diesen zentralen Zusammenhang.

Ich bin überzeugt, dass vielen von uns der Kontakt zur Natur fehlt. Dabei kann das Draussen-Sein so einfach in den Alltag integriert werden. So vieles kann man genausogut draussen tun: Essen finden, kochen, trinken, essen, schlafen, lesen, stricken, basteln, plaudern, Sitzungen abhalten, Gewichte stemmen, musizieren, singen, tanzen, meditieren, fasten...

Es ist an uns allen. Für die Zukunft brauchen wir Viele, die positive Veränderungen suchen, wagen und umsetzen. Wir sind bereits Viele. Packen wir es an! Wir brauchen gemeinsame Werte, sinnvolle Beschäftigung, Anerkennung, individuelle Entwicklung, gleiche Möglichkeiten, gesunde Ernährung, bessere Kleider, gemeinschaftliche Strukturen, lokale Wirtschaftskreisläufe, Selbsterkenntnis, Selbstvertrauen, einen guten Willen, weniger Stress, mehr Zeit mit Mensch, Tier und Natur, Komposttoiletten, ehrlichen Austausch,...

Jeder von uns hat die Möglichkeit, sich weiter in diese Richtung zu entwickeln. Nicht jeder kann alles, aber jeder kann etwas. Es ist nur möglich, die Welt im kleinen und lokalen zu Beeinflussen. Ich kann nur mein eigenes Verhalten beeinflussen.

Persönlich kann ich mein Verständnis von Mensch und Umwelt weitergeben und auf einem Stück Erde nachhaltig arbeiten. Deshalb sackstarch.ch

Dazu begleite ich gerne Menschen bei ihrer Suche nach ihrem Platz in der Natur. Dabei arbeite ich unter anderem mit Marc Weiss zusammen.

Lokal wünsche ich mir insbesondere engagierte Jugendliche, die sich vorstellen können, einen ähnlichen Weg wie meinen zu gehen. Ich lade sie ein, mich bei meiner beruflichen Tätigkeit zu begleiten. Anfänglich als Teilnehmer, mehr und mehr dann als selbstständige Akteure und als Motoren für die Zukunft.



"Die wichtigere Wahl als jeder Urnengang ist die Wahl unseres Lebensstils und unseres Konsums."
(Chrigi)

"Wenn wir die Welt sehen könnten, wie sie ist, wäre sie anders."

(?)

"Wir sind nicht hier um zu gewinnen, sondern um zu verstehen. "
(?)

"Dene wos guet geit giengs besser, giengs dene besser wos weniger guet geit"

(Mani Matter)

"Making plans for 1 year we plant rice. Making plans for 10 years we plant trees. Making plans for 100 years we prepare people."
(China)